Die Veröffentlichung bestimmt die Untertitel-Fassung
Eine separate Untertiteldatei enthält Text und Zeitangaben, die ein unterstützender Player mit dem Video wiedergibt. Eingebrannte Untertitel werden beim Export Teil des Bildes. Welche Fassung passt, hängt vom Veröffentlichungsort, den Sprachversionen und den Möglichkeiten des Players ab.
Für ein Interviewporträt auf der Website kann eine zuschaltbare Textspur sinnvoll sein. Ein kurzer Film, der als Datei weitergegeben oder in wechselnden Umgebungen gezeigt wird, kann eine Fassung mit sichtbaren Untertiteln brauchen. Fragen Sie deshalb zuerst nach Website-Player, Videoplattform und weiteren Nutzungsorten. Eine zusätzliche Fassung wird als eigener Bestandteil des Auftrags vereinbart.
| Ausgabe | Was geliefert wird | Was vorher geprüft wird |
|---|---|---|
| SRT-Datei | Textblöcke mit Start- und Endzeit; getrennt vom Video | Unterstützung der Zielplattform, Zeichenkodierung und richtige Filmfassung |
| WebVTT-Datei | Textspur für einen passenden Web-Player | Einbindung, Sprachkennung, Wiedergabe und Player-Einstellungen |
| Eingebrannte Untertitel | Ein Videofilm, dessen Bild den Text bereits enthält | Lesbarkeit, Position, Bildformat und gewünschte Sprachfassung |
| Transkript | Ein lesbarer Text des gesprochenen Inhalts | Zweck und Darstellung; ohne passende Zeitangaben keine synchronisierte Textspur |
SRT und WebVTT sind keine Gestaltungsvorlage
SRT verwendet nummerierte Textblöcke mit Start- und Endzeiten. YouTube unterstützt grundlegende SRT-Dateien in UTF-8 und übernimmt darin keine Formatierungs-Markups. Eine gewünschte Schrift oder Textposition lässt sich dort deshalb nicht durch beliebige SRT-Formatierung festlegen.
Für Web-Video wird unter anderem WebVTT verwendet. Die W3C-Dokumentation beschreibt Textspuren mit Zeitangaben; ob Einstellungen zur Darstellung übernommen werden, hängt vom Player ab. Vor der Auslieferung wird daher das unterstützte Dateiformat geprüft. Eine Dateiendung allein sagt noch nichts darüber aus, wie die Untertitel im Ziel-Player erscheinen.
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00:00:01,000 --> 00:00:04,000
Wir zeigen den Aufbau der Bühne.
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00:00:04,500 --> 00:00:07,000
Danach beginnt die Lichtprobe.Untertitel zum Verständnis des Films schreiben
Untertitel in derselben Sprache können neben den gesprochenen Worten auch relevante Geräusche und Sprecherwechsel erfassen. Die W3C unterscheidet diese für das Verständnis nötigen Informationen von einer reinen Übersetzung der Dialoge. Ein Name oder ein Geräuschhinweis sollte dem Publikum helfen, die Szene einzuordnen.
Bei einem Interviewfilm werden Namen, Fachbegriffe und organisationsinterne Begriffe vor der Freigabe geprüft. Bei mehreren Stimmen muss nachvollziehbar bleiben, wer spricht. Stimmen Sie dafür eine Schreibweise und den gewünschten Umgang mit Sprecherangaben ab. Wie umfassend ein Film zugänglich gemacht wird, ist eine weitere Produktionsentscheidung; Untertitel allein beschreiben nicht die gesamte Barrierefreiheit.
Automatische Untertitel am Bild und Ton kontrollieren
Automatische Erkennung kann eine erste Textfassung liefern. Die W3C weist darauf hin, dass solche Fassungen häufig Korrekturen benötigen. Kontrolliert werden Wortlaut, Sinn, Namen und das zeitliche Zusammenspiel mit dem Ton.
Prüfen Sie den ganzen Film in seiner tatsächlichen Exportfassung. Ein Textblock soll dann erscheinen, wenn die zugehörige Aussage zu hören ist; Wechsel und Pausen werden daran angepasst. Lesen Sie die Fassung auch ohne Ton, um fehlende Zusammenhänge zu erkennen. Fremdsprachige Texte benötigen eine sprachkundige Freigabe, die im Auftrag benannt wird.
Wenn der Schnitt nachträglich verändert wird, müssen die Zeitangaben erneut geprüft werden. Ein gekürzter Interviewbeginn oder ein neuer Zwischenschnitt kann eine bislang passende Textspur verschieben. Untertiteldatei und Film erhalten deshalb eine gemeinsame Versionszuordnung.
Material, Fassungen und Feedback für den Schnitt vorbereiten
Eingebrannte Texte im Zielbild prüfen
Ein im Bild liegender Text muss in der vorgesehenen Darstellung lesbar sein. Kontrollieren Sie Kontrast, Größe und Position an ruhigen wie bewegten Bildern. Gesichter, Namenseinblendungen und wichtige Bilddetails sollten dabei nicht unbeabsichtigt überdeckt werden.
Eine Querformat-Fassung und eine vertikale Fassung werden getrennt kontrolliert. Der Bildausschnitt und die Bedienelemente der jeweiligen Plattform können sich unterscheiden. Pauschale Positionswerte ersetzen diese Prüfung nicht. Nach dem Einbrennen lässt sich der Text nicht mehr als separate Spur abschalten oder wechseln; eine Korrektur benötigt einen neuen Videoexport.
Eine eindeutige Übergabe vereinbaren
Halten Sie Filmversion, Sprache und Veröffentlichungsorte fest. Vereinbaren Sie, ob separate Textdateien, ein Transkript, eingebrannte Fassungen oder eine Kombination ausgeliefert werden sollen. Benennen Sie auch, wer Schreibweisen, Übersetzungen und den Inhalt freigibt.
Zum Paket können ein freigegebener Masterfilm, die zugehörige SRT- oder WebVTT-Datei und zusätzliche Videoexporte gehören. Welche davon technisch sinnvoll sind und zum Umfang zählen, wird anhand der Zielplattform geklärt. Für eine Anfrage an Sophia helfen Filmziel, vorhandenes Material, gewünschte Sprache, Nutzungsorte und Abgabetermin.
Ein eigenes SRT-Textbeispiel einer Fassung zuordnen
Das kurze Beispiel ist neu geschriebener Demonstrationstext, kein Transkript einer Kundenaufnahme. Es zeigt Nummer, Zeitbereich und Text eines SRT-Eintrags. Die endgültigen Zeiten werden an der freigegebenen Filmfassung geprüft; nach einer Schnittänderung müssen sie erneut passen.
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00:00:01,000 --> 00:00:03,500
Hier beginnt unser Beispiel.
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00:00:04,000 --> 00:00:06,500
Der Text gehört zu dieser Filmfassung.Querformat und Hochformat als eigene Ansicht prüfen
Für einen Hochformat-Ausschnitt müssen zentrale Motive und Untertitel in der neuen Bildfläche funktionieren. Prüfen Sie eine repräsentative Szene mit Gesichtern, Bewegung und Text; eine automatische Beschneidung kann wichtige Bildteile verlieren.
Die eigene Fassungsmatrix benennt Ziel, Bildformat, Länge und Untertitelart je Ausgabe. Konkrete Plattformvorgaben werden für die tatsächliche Veröffentlichung geprüft. Ein schematischer Vergleich ersetzt keine Ansicht der fertig geschnittenen Szene.
Quellen und Dokumentation
Quellenstand: 10. Oktober 2026. Die Quellen erläutern technische Formate und Zugänglichkeit. Plattformvorgaben werden für die konkrete Veröffentlichung erneut geprüft.