Der Rider beschreibt die technische Übergabe
Ein Technical Rider hält fest, wie die vorbereiteten Visuals an der Veranstaltung ausgegeben werden sollen und wer welchen Teil des Aufbaus verantwortet. Musikreferenzen und die gewünschte Bildsprache gehören ins kreative Briefing; Screen-Daten, Anschlüsse und Probe gehören in die technische Abstimmung.
Die Vorlage hier ist ein eigenes leeres Arbeitsblatt, kein Standardvertrag und keine feste Ausstattungsliste von Sophia. Offene Angaben werden als offen markiert und mit der zuständigen Technik geklärt. Ein ausgefülltes Blatt braucht vor dem Einsatz eine gemeinsame Prüfung.
Jede Bildfläche eindeutig beschreiben
Vergeben Sie für jede Fläche eine erkennbare Bezeichnung und ergänzen Sie Position, Maße beziehungsweise Pixelraster sowie den gewünschten Inhalt. Bei LED-Flächen sind Informationen vom verantwortlichen Screen-Team nötig; bei Projektionen auch die Geometrie und die geplante Projektorposition.
Ein Foto oder Plan hilft, wenn mehrere Flächen ähnlich aussehen. Entscheidend ist, dass Content-Erstellung, Zuspielung und Veranstaltungstechnik mit denselben Bezeichnungen arbeiten. „Der große Screen“ ist ohne Plan kein eindeutiger Übergabepunkt.
Signalweg und Ausgabeformat gemeinsam bestätigen
Notieren Sie, wer das Bildsignal liefert und wer es am vereinbarten Übergabepunkt übernimmt. Anschluss, Auflösung und Bildfrequenz müssen zu beiden Seiten und zu den dazwischenliegenden Geräten passen. Ein passender Stecker allein bestätigt diese Kompatibilität nicht.
Resolume beschreibt Bildausgänge als getrennt zugeordnete Screens. Vorbereitete virtuelle Screens können die Planung unterstützen; die Erkennung und korrekte Zuordnung der realen Ausgaben müssen beim Aufbau geprüft werden. Diese Herstellerfunktion ist ein technisches Beispiel, keine vorausgesetzte Software für jeden Auftrag.
Die eigene Rider-Vorlage ausfüllen
Die CSV enthält pro Fläche dieselben Felder sowie einen gemeinsamen Block für Termine und Kontakte. Kopieren Sie die Flächenzeilen für zusätzliche Ausgaben. Wenn ein Wert noch nicht bekannt ist, benennen Sie die Person, die ihn bestätigen soll.
| Bereich | Angabe | Prüfung |
|---|---|---|
| Fläche | Bezeichnung, Position, Maße / Pixelraster | Mit Plan oder Foto eindeutig zuordnen |
| Übergabe | Signalgeber, Empfänger und Übergabepunkt | Mit den verantwortlichen Technikpersonen bestätigen |
| Ausgabe | Anschluss, Auflösung und Bildfrequenz | Den vollständigen Signalweg gemeinsam testen |
| Betrieb | Aufbau, Probe, Start und Ende | Zugang und Betreuung für diese Zeiten vereinbaren |
| Änderung | Versionsdatum und offene Punkte | Eine bestätigte Fassung an alle Beteiligten geben |
Die Probe mit dem tatsächlich geplanten Aufbau durchführen
Prüfen Sie die Zuordnung der Flächen, einen repräsentativen Inhalt und die Sicht aus den vorgesehenen Publikumspositionen. Für Mapping gehören Ausrichtung und Lichtbedingungen dazu. Veränderte Positionen oder Flächenmaße nach der Probe können eine neue Anpassung nötig machen.
Halten Sie fest, welche Punkte freigegeben sind und wer während der Show für Änderungen erreichbar bleibt. Ein Fallback wird für den konkreten Ablauf vereinbart; ein bestimmtes Ersatzgerät oder automatischer Ausfallschutz ist mit der Vorlage nicht zugesagt.
Wann das Blatt in die Anfrage gehört
Für den ersten Kontakt reichen vorhandene Screen-Unterlagen und der technische Ansprechpartner. Die vollständige Rider-Fassung entsteht nach der Abstimmung von Umfang, Technik und Live-Betrieb. Bei Sophia können Live Visuals und Projection Mapping mit diesem Projektkontext angefragt werden.
Quellen und Dokumentation
Quellenstand: 10. Oktober 2026. Die Herstellerquellen beschreiben die Erkennung und Zuordnung von Bildausgaben. Die CSV und die Fragen zur Zuständigkeit sind eigene Planungshilfen und müssen für die konkrete Veranstaltung bestätigt werden.